Schadstoffsanierung in Berlin / Kleindemontage

Personal und Technik.

Im eigentlichen Sinn des Wortes „Schadstoffsanierung“ würde man Schadstoffe sanieren. Was natürlich Quatsch ist. Wer will so etwas wirklich?  Es wird ja der Ort saniert, an dem sich die Schadstoffe befinden und nicht die Schadstoffe selber.
Die Schadstoffe werden entfernt und entsorgt. „Schadstoffentfernung“ und „Schadstoffentsorgung“ müsste es eigentlich heißen. Der Einfachheit und der besseren Verständlichkeit halber bleiben wir aber bei dem allseits bekannten Begriff „Schadstoffsanierung“

Der Begriff Schadstoffsanierung umfasst natürlich weit mehr als die Asbestsanierung. Hierin sind auch Sanierungen von PCP, PAK, KMF, Holzschutzmitteln und sogar Schimmelpilzen enthalten.

Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung?

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine email. Wir verfügen technisch als auch personell über diese Voraussetzungen und besitzen außerdem über genügend Kontakte und Erfahrungen um Ihnen für derartige Arbeiten die entsprechenden Sicherheit und Zuverlässigkeit zu garantieren.

Was ist bei der Schadstoffsanierung zu beachten?

Wenn Sie einen Umbau planen oder Abrissarbeiten oder Teildemontagen durchführen lassen wollen, sollten Sie vorher Klarheit darüber besitzen wo sich in dem zurückzubauenden Teilen sich Schadstoffe befinden.

Sie sollten also zunächst wissen, wo sich Schadstoffe mit hoher Wahrscheinlichkeit befinden könnten. Sie sollten wissen welche Schadstoffe sich an den betreffenden Stellen verbergen könnten.

Wir leben in einem Wettlauf zwischen der ständig wachsenden Kompliziertheit der Bausubstanzen an sich  und der Komplexität der Abbruchobjekte sowie auf der anderen Seite der immer höheren Anforderungen die aus den wachsenden gesetzlichen Vorgaben an Verwendung, Umgang und Entsorgung von Stoffen gestellt werden.

Für einen Bauherrn der nicht aus diesem fachlichen Umfeld kommt, ist es schwierig , mitunter auch unmöglich , hier alles richtig zu machen. Man sollte sich in diesem Fall an jemanden wenden, der sich hier besser zurechtfindet und Erfahrungen auf diesem Gebiet mitbringt. Schadstoffsanierung beginnt also in erster Linie mit dem Erkennen und Erkunden der Schadstoffe. Die Verantwortung liegt grundsätzlich beim Eigentümer des Objektes. (also dem Bauherrn). Natürlich übernimmt auch die Bauausführende Firma Verantwortung mit der Übernahme der Arbeiten. Allerdings ist diese Verantwortung nur partiell und umfasst längst nicht das Gesamtpaket des Bauherren.

Wenn Sie also diesbezüglich Hilfe suchen, wenden Sie sich am besten an jemanden der sich mit Gebäudeschadstoffen auskennt, schalten Sie einen Gutachter ein oder rufen Sie uns gern an. Wir arbeiten jahrelang mit akkreditierten Laboren zusammen.

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Asbestsanierung

Soll eine Schadstoffsanierung stattfinden, ist geschultes Personal ist ebenso notwendig wie spezielle technische Geräte. Das Personal muss unter regelmäßig ärztlich untersucht und kontrolliert werden sowie über die notwenigen persönlichen Schutzausrüstungen verfügen.

Gehen Sie gerade bei Schadstoffen kein Risiko ein. Erstens sind Sie als Abfallbesitzer in der Pflicht und zweitens ist es auch Ihre Gesundheit, die Sie durch unsachgemäßen Umgang aufs Spiel setzen würden. Rufen Sie uns an, wir können Ihnen helfen und tun das gern.
Asbest tritt grundsätzlich in drei Formen auf:

Zementgebunden = Asbestzement
… kommt im täglich Leben hauptsächlich als

  • Dach- oder Fassadeneindeckung
  • Abwasserrohre
  • Fußboden-Verlegeplatten (Floor-Flex-Platten)

Asbestzement ist die bei uns am häufigsten vorkommende Form von Asbest. Die fachgerechte Asbestsanierung inklusive der notwendigen Entsorgungen können wir Ihnen anbieten und Ihnen hierfür ein Angebot erstellen. Wenn aus Asbest ein Abfall wird, können wir Ihnen helfen. Aber bereits bei der Sanierung sind wir Partner für Sie. Wir besitzen die notwendigen Genehmigungen sowohl für die Asbestsanierung als auch für die Asbestentsorgung.

Schwachgebunden
kommt Asbest schon viel seltener vor. Verwendung fand Asbest in dieser Form u.a. in Rohrdichtungen, Manschette, Rohrisolierungen, im Brandschutz als Brandschutzklappen, auch in Putzen oder in Gips findet sich Schwachgebundes Asbest, Leichtbauplatten („Baufatherm“), Kleber oder Fensterkitt.

Die Demontage von schwachgebundenem Asbesterfordert einen noch weit größeren Aufwand zur Demontage und Entsorgung. Die Asbestsanierung im schwachgebundenen Bereich erfordert neben höheren technischen Voraussetzungen eine höherwertige Zulassung, um dieses Arbeiten ausführen zu können. Unser Unternehmen darf Arbeiten im schwachgebundenen Bereich nicht selber ausführen. Aber wir haben zuverlässige Partner mit denen wir über viele Jahre zusammenarbeiten.

Spritzasbest
Diese Asbestform bietet nahezu keine Bindung. Das bedeutet, es wurde Asbest in nahezu reiner Form in zu isolierende Bereiche eingespritzt. Weil es ungebunden ist, ist es sehr gefährlich. Es wurde beispielsweise im ehemaligen Palast der Republik (der bereits saniert wurde und abgerissen wurde) als auch im ICC eingesetzt.
Auch für die Sanierung dieses Asbestes kennen wir Partner. Wenden sie sich an uns, wir werden Ihnen helfen.

Wir sind kompetent, zuverlässig und günstig!

Künstliche Mineralfaser

Kurz genannt KMF. KMF sind als krebserzeugend. Eine Aufnahme der Fasern kann generell nur über die Atemwege erfolgen.

Bei den KMF-Dämmstoffen handelt es sich um glasige (amorphe) oder kristalline Fasern, die aus geschmolzenen mineralischen Rohstoffen durch verschiedene technische Verfahren wie Zerblasen und/oder Schleudern hergestellt werden. Die Mineralwolldämmstoffe bieten gute Dämmeigenschaften und sind deshalb sind auf Decken, als Ummantelung von Rohrleitung, als Dämmzwischenlage in Sandwichelementen (GK-Wänden) lose verlegt oder kaschiert zu finden. Es kann zu einer Exposition durch das Lösen, den Ausbau sowie den Transport der KMF kommen.

Aufgrund der Lungengängigkeit der Kleinstfasern sowie der Reizung von Augen und Haut durch größere Fasern ist bei der Verarbeitung und der Demontage dringendst Schutzkleidung anzuraten.

Etwa seit Ende der 1990er-Jahre sind in Deutschland nur entsprechend geprüfte biolösliche KMF-Dämmstoffe im Handel. Von diesen Materialien geht kein Gesundheitsrisiko aus. Bei früher eingebauten KMF-Produkten (bis ca. 1998) sollen notwendige Sanierungsmaßnahmen, bei denen Fasern frei gesetzt werden können, mit Bedacht und nur bei guter Lüftung während der Arbeiten vorgenommen werden. Die TRGS 521 beschreibt die Schutzmaßnahmen, die bei Abbruch, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle ergriffen werden müssen.

KMF sind also weitaus ungefährlicher als Asbestfasern einzustufen. Bisher gibt es keine Studie, die einen klaren Zusammenhang zwischen Krebs beim Menschen und einer Belastung mit KMF belegt.

Asbestfasern spalten sich der Länge nach und werden damit immer feiner und lungengängiger und damit gefährlicher. KMF Fasern teilen sich quer. D.h. sie werden daurch immer kürzer und . Dadurch ist die Gefährlichkeit wie bei Asbestfasern beobachtet nicht gegeben. Außerdem ist Asbest (asbestos = das Unzerstörbare) vom Körper so gut wie kaum abbaubar. Während die KMF Fasern nach einer Verweildauer von einigen Tagen im Körper abgebaut wird.

Trotzdem können diese Fasern eine Reizwirkung ausüben. Irritationen der Augen und der oberen Atemwege

Auch hier gilt für unsere Kunden: Eine Schadstoffsanierung braucht geschultes Personal und die notwendigen speziellen technischen Geräte. Brauchen Sie Rat und Hilfe….wir beraten Sie gern zu diesem Thema.


PAK-Sanierung

Produkte die Teer enthalten Werden auch heute noch hergestellt. Teer gewinnt man aus Schwelprozessen.

Steinkohlenteer und Holzteer sind die wichtigsten Vertreter. Der in diesen „Rohstoffen“ sowie in den daraus produzierten Produkten enthaltene Schadstoff PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) wirkt sowohl über die Atmung als auch über die Haut.

Wie bei anderen gefährlichen Stoffen auch ist dieser Stoff schädlich und nützlich. Dachpappen, alte Parkettböden, Klebstoffe…. Sind die Hauptverwendungszwecke gewesen. Im Baubereich werden heute PAK freie Erzeugnisse verwendet bzw. Teerersatzmaterialien (Bitumen)

PAK-haltige Stoffe dürfen nur von fachkundigen Unternehmen fachgerecht entfernt und entsorgt werden. Diese müssen sowohl personell als auch von ihrer technischen Ausrüstung hierzu der Lage sein. Zum Nachschlage und als Richtlinien sollen hier die TRGS 551 als auch die BGR 128 genannt sein.

Brauchen Sie Rat und Hilfe beim Umgang mit PAK haltigen Stoffen ….wir beraten Sie gern zu diesem Thema.

Holzschutzmittel-Sanierung

Altholz wird grundsätzlich in 4 verschiedene Kategorien eingeteilt:

AI = naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz,

AII = ist zwar behandeltes Altholz aber nur derart dass es verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Holz ist (Bsp OSB Platten Paletten Spanplatten….)

Reine Späne der Kategorien A I und A II dienen als Rohstoff für die Produktion von Spanplatten und sind damit ein wertvoller Rohstoff für die verarbeitende Industrie.

AIII = Beschichtetes bzw. belastetes Altholz. Holz welches mit Kunststoffbeschichtungen versehen ist. In diesem Holz darf kein Holzschutzmittel verwendet worden sein.

AIV = Holz welches mit Holzschutzmitteln behandelt wurde….

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Floor-Flex-Sanierung

In den 60iger und 70iger Jahren ging man in vielen Bereichen unbefangen und leichtgläubig mit dem Baustoffzusatz Asbest um. In der heutigen Zeit, in der das Wissen über die Gefahren die aus Asbest resultieren viel höher sind sterben jährlich mehrere tausend Menschen an den Folgen des Umgangs mit Asbest.

In Deutschland ist die Verwendung und die Herstellung von Asbestprodukten seit 1995 streng verboten. Trotzdem nimmt leider die Zahl der Erkrankten an Asbestose, Kehlkopf- oder Lungenkrebs noch immer zu. Die Gefährlichkeit resultiert unter anderem auch aus der langen Zeitspanne zwischen dem Umgang mit Asbestprodukten und dem Auftreten der bösartigen Krebserkrankungen.

Zwischen 1955 und 1985 wurde in großem Umfang Asbest bei der Herstellung und Verwendung von Cushion-Vinylbeläge oder Floor-Flex-Platten verwendet.

Man spricht davon dass in diesem Zeitraum pro Jahr etwa 25.000.000 m2 dieser Bodenbeläge eingebaut worden sind. Heute sind nach Schätzungen noch mindestens 50.000.000 m2 eingebaut sind. Diese Zahl kann durchaus noch viel höher sein.

Die Cushion-Vinylbeläge sind mehrschichtig aufgebaute Beläge. Eine Oberschicht besteht hierbei aus PVC. Die untere Trägerschicht besteht aus einer 0,8mm Asbestpappschicht, die ein günstiges Schalldämm- und Wärmeverhalten aufwiesen. Diese Pappen enthalten einen hohen Anteil an schwachgebundenem Asbest. Die Freisetzung der Asbestfasern erfolgt in aller Regel erst durch Beschädigung der Beläge bzw. den unsachgemäßen Ausbau, wenn also die Trägerschicht freigelegt bzw. zerstört wird.

Die Floor-Flex-Platten galten als außerordentlich widerstandsfähig gegen Abrieb. Deshalb wurden sie oft in öffentlichen Einrichtungen verwendet. Floor-Flex-Platten sind relativ hart und spröde. Der Asbestanteil beträgt 15–20 Prozent. Wenn diese ordnungsgemäß verlegt wurden und die Platten unbeschädigt, sind geht von Ihnen eine relativ geringe Gefahr der Asbestfaserfreisetzung aus. Auf Grund der langen Liegedauer kommt es jedoch zur Verflüchtigung der „Weichmacher“, was bedeutet, dass die ohnehin spröden Platten brüchig werden können. In diesem Fall und bei unsachgemäßer Sanierung können dann erhebliche Fasermengen freigesetzt werden.

Deshalb:
Will man sicher gehen, dass ein PVC-Fußbodenbelag der in früherer Zeit eingebaut wurde asbestfrei oder –haltig ist, so ist es ratsam, diese durch ein Labor beproben zu lassen. Wir beraten Sie gern.

Um an asbesthaltigen Bodenbelägen Arbeiten auszuführen, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Hier seien nur die Gefahrstoffverordnung und die TRGS 519 genannt.

Die Floor-Flex- Sanierungen ist ein vielschichtiger Prozess. Nicht Jeder kann diese Arbeiten fachgerecht ausführen. Dieser ist hier für Floor -Flex-Sanierungen beschreiben, gilt natürlich angepasst auch für Arbeiten an Asbestzementprodukten nahezu gleichermaßen.

Im Groben besteht dieser Prozess aus nachfolgend genannten Arbeitsschritten.

Es beginnt mit Formalitäten welche erfüllt sein müssen bevor man das asbesthaltige Material demontieren darf.

  • Eignung des Personals:
    • ärztliche Untersuchung
    • Qualifikation gem. TRGS 519
    • Belehrungsnachweis
  • Eignung der Firma
    •   Überprüfung durch die Behörde
    • Überprüfung durch die Berufsgenossenschaft
    • Gerätetechnische Voraussetzungen (für Asbestsanierungen in Berlin zugelassene Geräte und Maschinen)
  • Gefährdungsbeurteilung und Erstellung der notwendigen Dokumente für das Objekt
  • Anmeldung des Objektes bei den zuständigen Stellen
  • Anlieferung von Technik und Geräten
  • Einrichten eines Schwarzbereiches und der notwendigen Schleusen.
  • Entfernen der Floor Flex Platten unter Einhaltung der Schutzvorschriften
  • Entfernung des Klebers unter Einhaltung der Schutzvorschriften
  • Ausschleusen der asbesthaltigen Abfälle.
  • gründliche Reinigung durch H-Sauger
  • Restfaserbindung
  • Nach Entfernung der Floor Flex Fliesen sollte abschließend eine Freimessung erfolgen, diese gibt dem Bauherren die Gewissheit einer ordnungsgemäßen und sauberen Arbeit der Sanierungsfirma
  • Die Aufhebung der Schutzmaßnahmen ist erst nach erfolgreicher Messung möglich und sinnvoll.
  • Die Sonderentsorgung aller asbesthaltigen Abfälle insbesondere der Floor Flex Platten und des Schleifstaubs hat gemäß den gesetzlichen Entsorgungsvorschriften für Schadstoffentsorgungen zu erfolgen. Auch hierfür gibt es einiges zu beachten und vorzubereiten, sowie Genehmigungen die hierzu vorliegen müssen.

Diese Kurzübersicht soll verdeutlichen, dass Floor-Flex-Sanierungen Maßnahme sind, die in die Hand von Spezialisten gehören. Dies gilt für Schadstoffsanierungen im Allgemeinen ebenso. Wenn Sie in Ihrem speziellen Fall einen Ansprechpartner benötigen, rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern.